{"id":7123,"date":"2022-03-10T09:01:26","date_gmt":"2022-03-10T09:01:26","guid":{"rendered":"https:\/\/legacy.agrilink2020.eu\/unkategorisiert\/entwicklung-der-verfahren-des-integrierten-pflanzenschutzes-integrated-pest-management-ipm-und-des-regionalen-beratungsdienstes-in-diesem-bereich"},"modified":"2022-04-17T10:18:52","modified_gmt":"2022-04-17T10:18:52","slug":"entwicklung-der-verfahren-des-integrierten-pflanzenschutzes-integrated-pest-management-ipm-und-des-regionalen-beratungsdienstes-in-diesem-bereich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrilink2020.eu\/de\/forscher\/entwicklung-der-verfahren-des-integrierten-pflanzenschutzes-integrated-pest-management-ipm-und-des-regionalen-beratungsdienstes-in-diesem-bereich","title":{"rendered":"Entwicklung der Verfahren des integrierten Pflanzenschutzes (Integrated Pest Management &#8211; IPM) und des regionalen Beratungsdienstes in diesem Bereich"},"content":{"rendered":"\n<h2>Region<\/h2>\n\n<p>Navarra liegt im Norden Spaniens an der Grenze zu Frankreich. Es ist eine kleine Region mit vielen verschiedenen Arten der landwirtschaftlichen Produktion. Im Norden \u00fcberwiegt die Fleisch- und Milchproduktion mit Rindern und Schafen, w\u00e4hrend im S\u00fcden intensiver Gartenbau in Verbindung mit der Agrar-Nahrungsmittelindustrie eine wichtige Rolle spielt.  <\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"852\" height=\"605\" src=\"https:\/\/agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/F.2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3541\" srcset=\"https:\/\/www.agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/F.2.jpg 852w, https:\/\/www.agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/F.2-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/F.2-768x545.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 852px) 100vw, 852px\" \/><figcaption>Karte der Region<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<h2>Schwerpunkt der Studie<\/h2>\n\n<p>Traditionell bestand der integrierte Pflanzenschutz (IPM) in Navarra aus vorbeugenden Ma\u00dfnahmen, die durch ein Sch\u00e4dlings\u00fcberwachungs- und -warnsystem ausgel\u00f6st wurden, wobei die Landwirte durch den \u00f6ffentlich finanzierten regionalen Beratungsdienst (INTIA) mit Fachwissen unterst\u00fctzt wurden. Andere IPM-Verfahren wie die biologische Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung und der Einsatz von Pheromonen wurden vor allem in Gew\u00e4chsh\u00e4usern und Weinbergen von Biobauern und Landwirten, die sich mehr um Umwelt- und Gesundheitsfragen sorgten, eingesetzt. <\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"667\" height=\"376\" src=\"https:\/\/agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/CS_Navarra_Spain_IPM_2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3556\" srcset=\"https:\/\/www.agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/CS_Navarra_Spain_IPM_2.jpeg 667w, https:\/\/www.agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/CS_Navarra_Spain_IPM_2-300x169.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>In den letzten Jahren begannen die Landwirte jedoch aufgrund neuer EU-Vorschriften, ver\u00e4nderter Verbraucherw\u00fcnsche und der geringeren Verf\u00fcgbarkeit konventioneller chemischer Pflanzenschutzmittel, sich f\u00fcr den Einsatz von IPM-Verfahren bei anderen Kulturen zu interessieren. <\/p>\n\n<p>Gleichzeitig wurde auch das Spektrum an Organisationen und Unternehmen, die Landwirte \u00fcber den innovativen Einsatz von IPM-Verfahren beraten, vielf\u00e4ltiger. In der Region durchgef\u00fchrte Umfragen ergaben, dass die Landwirte eine Vielzahl von Informations- und Beratungsquellen nutzen (\u00f6ffentliche und private Berater, Industrien, Genossenschaften, Internet, etc.), und dass die Meinung und Erfahrung anderer Landwirte bei der Entscheidung \u00fcber die Einf\u00fchrung der Innovation als entscheidend angesehen werden. <\/p>\n\n<p>Die Entscheidung gegen die Einf\u00fchrung von IPM-Verfahren beruht auf mehreren Faktoren, wie unter anderem a) der Auffassung, dass diese Verfahren technisch komplexer und teurer sind; b) der fehlenden Marktnachfrage nach Kulturen, die mit IPM-Verfahren angebaut werden, und\/oder c) der Sorge um eine geringere Produktivit\u00e4t der Kulturen. Interessanterweise wurde festgestellt, dass nur wenige Landwirte die innovativen IPM-Verfahren nach deren Einf\u00fchrung wieder aufgaben.    <\/p>\n\n<p>Den vollst\u00e4ndigen Bericht (auf Englisch) finden Sie hier<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-file\"><object class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/D2.2_SP.GDPR_.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Embed of D2.2_SP.GDPR..\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-92c8d45c-128e-45b0-84a1-1c63374130e8\" href=\"https:\/\/agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/D2.2_SP.GDPR_.pdf\">D2.2_SP.GDPR<\/a><a href=\"https:\/\/agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/D2.2_SP.GDPR_.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download=\"\" aria-describedby=\"wp-block-file--media-92c8d45c-128e-45b0-84a1-1c63374130e8\">Download<\/a><\/div>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h2>Partner und Ansprechpartner<\/h2>\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"63\" src=\"https:\/\/agrilink2020.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/INTIA_large.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-588\"\/><\/figure><\/div>\n\n<h2>INTIA<\/h2>\n\n<p>Noelia Telletxea, <a href=\"mailto:ntelletxea@intiasa.es\">ntelletxea@intiasa.es<\/a><\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h2>Gewonnene Erkenntnisse<\/h2>\n\n<ol><li>In Navarra w\u00e4chst das Interesse an Innovationen, die mit alternativen Methoden arbeiten, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren und die Artenvielfalt f\u00f6rdern, indem sie die negativen Umweltauswirkungen herk\u00f6mmlicher Pflanzenschutzmethoden abmildern.<\/li><li>Die Landwirte in der Region nutzen ein breites Spektrum an Wissens- und Beratungsquellen, um sich \u00fcber IPM-Verfahren zu informieren (\u00f6ffentliche Beratung, Produktlieferanten, Agrarindustrie, Genossenschaften usw.). Die meisten haben einen Berater, dem sie vertrauen, der ihren Betrieb regelm\u00e4\u00dfig besucht, L\u00f6sungen f\u00fcr ihre Probleme bietet und eine wichtige Rolle dabei spielt, ihnen Innovationen nahezubringen. Dieser Berater ist jedoch nicht der einzige, der die Entscheidung der Landwirte, eine Innovation einzuf\u00fchren oder nicht, beeinflusst. Auch andere Akteure haben einen Einfluss hierauf.   <\/li><li>Die in der Fallstudie befragten Landwirte betonten, wie wichtig es ist, die landwirtschaftlichen Berater \u00fcber alternative IPM-Verfahren zu schulen, damit sie den Einsatz dieser Verfahren bei den von ihnen beratenen Landwirten durch kontinuierliche Weiterbildung, die Demonstration der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit der Verfahren auf den L\u00e4ndereien der Landwirte und den Austausch von Erfahrungen und bew\u00e4hrten Verfahren f\u00f6rdern k\u00f6nnen.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Region Navarra liegt im Norden Spaniens an der Grenze zu Frankreich. Es ist eine kleine Region mit vielen verschiedenen Arten der landwirtschaftlichen Produktion. Im Norden \u00fcberwiegt die Fleisch- und Milchproduktion mit Rindern und Schafen, w\u00e4hrend im S\u00fcden intensiver Gartenbau in Verbindung mit der Agrar-Nahrungsmittelindustrie eine wichtige Rolle spielt. 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